Excel als Dauerlösung

Warum Excel keine Dauerlösung für Unternehmen ist

Fast jedes Unternehmen startet mit Excel Und fast jedes Unternehmen kommt irgendwann an denselben Punkt. Am Anfang ist Excel praktisch. Schnell erstellt, flexibel, jeder kennt es. Für Listen, kleine Auswertungen oder erste Planungen ist das vollkommen okay. Doch irgendwann kippt das Ganze.
Ein lächelnder Mann in blau-weiß kariertem Hemd und schwarzem Pullover lehnt sich an einen Holztisch.

Jeder kennt es, Excel wird plötzlich:

geschäftskritisch

von mehreren Personen genutzt

Grundlage für Entscheidungen

Dreh- und Angelpunkt für Abläufe

Und genau ab diesem Moment entstehen Probleme.

Nicht, weil Excel schlecht ist – sondern weil es nie dafür gedacht war, Prozesse dauerhaft zu tragen.

Excel ist ein Werkzeug – kein System

Excel kann rechnen. Excel kann Daten darstellen. Excel kann Tabellen. Was Excel nicht kann:

Prozesse führen

Verantwortlichkeiten abbilden

Abläufe absichern

Fehler verhindern

Wachstum sauber mitgehen

In der Praxis sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Excel wird nicht genutzt, um Daten abzulegen – sondern um Prozesse zu ersetzen. Und genau das funktioniert auf Dauer nicht.

Typische Excel-Probleme aus dem Unternehmensalltag

Die meisten Unternehmen kommen nicht mit „wir nutzen Excel“ zu mir, sondern mit Symptomen:
„Wir haben mehrere Versionen derselben Datei“
„Niemand weiß, welche Tabelle aktuell ist“
„Wenn Person X nicht da ist, steht alles“
„Formeln versteht keiner mehr“
„Wir trauen den Zahlen nicht mehr“
„Fehler fallen erst viel zu spät auf“

Warum Excel mit Wachstum scheitert

Nicht, weil Excel schlecht ist – sondern weil es nie dafür gedacht war, Prozesse dauerhaft zu tragen.
Excel funktioniert gut, solange:
eine Person damit arbeitet
der Prozess überschaubar bleibt
Fehler keine großen Folgen haben
Excel wird zur unsichtbaren Fehlerquelle, wenn:
mehrere Abteilungen beteiligt sind
Abläufe voneinander abhängen
Entscheidungen darauf basieren
neue Mitarbeitende dazukommen
Das Problem ist nicht die Tabelle – sondern das fehlende System dahinter.

Der gefährlichste Irrglaube: „Das passt schon noch“

Viele Unternehmen merken sehr früh, dass Excel an seine Grenzen kommt. Aber sie schieben es auf:
„Das machen wir später“ „Dafür sind wir noch zu klein“ „Das kostet bestimmt zu viel“ „Wir haben gerade keine Zeit“ Das Ergebnis: Excel wird weiter aufgebläht, erweitert, kopiert, angepasst. Kurzfristig funktioniert das. Langfristig wird es teuer. Nicht durch Softwarekosten – sondern durch: Zeitverlust Fehler Rückfragen Frust fehlende Skalierbarkeit

Wann Excel endgültig ersetzt werden sollte

Es gibt keinen festen Zeitpunkt – aber klare Signale. Excel sollte ersetzt werden, wenn:
es für zentrale Abläufe genutzt wird
mehrere Personen gleichzeitig darauf angewiesen sind
Fehler reale Konsequenzen haben
Prozesse nicht mehr erklärbar sind
Wachstum ausgebremst wird
Kurz gesagt: 👉 Wenn Excel nicht mehr unterstützt, sondern blockiert.

Excel ablösen heißt nicht: alles neu machen

Ein häufiger Denkfehler:
„Dann müssen wir ja alles neu bauen.“
Nein. In der Praxis geht es nicht darum, Excel „wegzuwerfen“, sondern darum, die Logik dahinter sauber abzubilden. Excel zeigt sehr gut: - welche Daten wichtig sind - - wie Prozesse aktuell laufen - - wo es hakt - Das ist eine perfekte Grundlage – aber eben nicht das Zielsystem.

Warum individuelle Software hier oft die bessere Lösung ist

Standardtools stoßen genau an denselben Stellen an Grenzen wie Excel:
zu starr
zu allgemein
zu viele Funktionen, die niemand braucht
Individuelle Softwarelösungen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie bilden eure Prozesse ab – nicht irgendeinen Standardfall. Das bedeutet:
klare Abläufe
eindeutige Zuständigkeiten
zentrale, aktuelle Daten
weniger Fehler
bessere Nachvollziehbarkeit
Und vor allem: 👉 Software wächst mit – Excel nicht.

Wie geht es weiter?

Wenn du gerade merkst, dass Excel in deinem Unternehmen mehr Probleme als Lösungen schafft, dann lohnt sich ein ehrlicher Blick auf eure Prozesse.